Goldschmiede Schodterer

Pfarrgasse 11, 4820 Bad Ischl
Tel.: +43 6132 23729-0
http://www.schodterer.at
Gründungsjahr: 1875

 

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Über uns


Ehe- und Partnerringe sind Symbole für die einzigartige Verbindung zweier Menschen, die die Liebe zusammengeführt hat. Es ist eine ganz besondere Stärke des Goldschmiedemeisters Gerold Schodterer, die ganz persönlichen Geschichten eines Paares im Rahmen eines Dialogs zu einem gemeinsamen Symbol zu verdichten. Daraus persönliche und ausdrucksstarke Ringe zu schmieden, ist seine Berufung!

Dabei folgt der Meister nur einem Trend: „Dialog wird Gestalt“. Unter diesem Motto bilden die Paare selbst den Ausgangspunkt des Gestaltungsprozesses. Gerold Schodterer kann zwar Themen und Erfahrungen aus seiner eigenen, mehr als 40 Jahre andauernden Partnerschaft bereitstellen, wie „Gemeinsam Wachsen“ oder „Einander Ergänzen“, letztlich liegt es aber an den Paaren, die entscheidenden Impulse für die gestalterische Umsetzung zu liefern. Es ist also selbstverständlich, dass der Goldschmiedemeister ausschließlich eigene Ringe produziert, diese so von Hand schmiedet und fertigt, dass die Ringe eines jeden Ring-Paars exakt zueinanderpassen und dass es sich stets um ein Unikat handelt. „Dialog wird Gestalt, schmiedet Partnerschaft, erfährt Glück, findet Einzigartigkeit und gründet Zukunft.“

Nicht die Produktion in großen Mengen ist für ihn wichtig, sondern dass seine Ringe ein Symbol enthalten, das eine Partnerschaft auch in Zeiten steigender Scheidungsraten zusammenhält und das auf den Punkt bringt, was „Partnerschaft“ bedeutet.

Am Anfang steht also das Gespräch mit dem Paar. Für jedes Beratungsgespräch nimmt sich Gerold Schodterer so viel Zeit, wie nötig ist – zwei bis drei Stunden sind dabei völlig normal, manchmal auch ein Spaziergang zwischendurch oder überhaupt eine mehrtägige Unterbrechung, bis ein Paar sein Thema gefunden hat. Jedoch müssen beide Partner am Prozess teilnehmen, denn der Meister hält in diesem Zusammenhang nichts von Überraschungen, geht es doch um zwei Ringe als Symbole für ein gemeinsames Leben.

Hat sich schließlich eine verbindende Geschichte als Thema des Ring-Paars offenbart, wird diese mithilfe des Zeichenstifts festgehalten.. Auch das findet als gemeinsamer Prozess und nicht im „stillen Kämmerlein“ statt. Gerold Schodterer besteht auf das Zwiegespräch und die Möglichkeit, einen Entwurf in Anwesenheit des Paares so lange zu verändern , bis die Augen der beiden zu leuchten beginnen.

Als letzter Schritt folgt die Festlegung der Materialien und erst wenn der Goldschmied fühlt, dass sich das Paar mit seinem Entwurf rundum wohlfühlt und auch der Preis für beide passt, ist er mit dem Beratungsgespräch zufrieden. Es geht nicht um die Menge verkaufter Ringe, sondern um das Gefühl, Symbole zu gestalten, die Paare auf ihrem Weg begleiten. Jedes fertige Ring-Paar umrahmt Gerold Schodterer mit einem Gedicht, das die Geschichte der Ringe zum Inhalt hat.

Besonderes zieht Paare an, die Besonderes suchen. Das Trauringfenster der Goldschmiede Schodterer führt den Namen „Liebe Leben“ und befindet sich in einer geschützten Nische der Geschäftspassage. Paare können in Ruhe und vor neugierigen Blicken geschützt gustieren. Die Ehe- und Partnerringe der Goldschmiede sind so außergewöhnlich, dass sie über viele Jahre im Gedächtnis bleiben. Immer wieder melden sich Paare, für die schon zur Schulzeit feststand: „Wenn ich einmal heirate, dann müssen die Ringe vom Schodterer sein!“

 

Unsere Geschichte


1875 eröffnete der Gold- und Silberschmied Engelbert Schodterer im Pfarrhof am Kaiser Ferdinand Platz in Bad Ischl (heute Auböckplatz) sein eigenes Juweliergeschäft und machte sich vor allem mit der Anfertigung sakraler Gegenstände einen Namen. Sein ältester Sohn Robert übernahm den Betrieb im Jahr 1911 und entwickelte nach dem Ersten Weltkrieg ausgehend von ornamentalen Entwürfen seines Vaters Jagdschmuck, den sein Sohn Robert II. in den 1950er- Jahren perfektionierte und in Serie fertigte. Rund 100 Jahre stand dieser hochwertige Trachten- und Jagdschmuck im Zentrum des Sortiments. Billige Konkurrenz und eine insgesamt sinkende Nachfrage veranlassten Gerold Schodterer, der das Familienunternehmen seit 1982 gemeinsam mit seiner Frau Karoline Schodterer führt, zu einer Neuorientierung mit Fokus auf zeitgenössischen Unikatschmuck und Sonderanfertigungen. Einen spannenden Überblick über die facettenreiche Geschichte des Traditionsunternehmens zeigen die Exponate, die im Online-Museum und in der Goldschmiede präsentiert werden.